Am 19.01.2012 17:29, schrieb Helene Bellis:
1.»Öffnen Sie doch einfach den Firefox-Webbrowser und versuchen Sie
[…].«
--> Öffnen Sie doch einfach Firefox und versuchen Sie[…].
Einfach, wenn FF schon erwähnt wurde, sonst eher schwierig (es sei
denn, man geht davon aus, daß alle Welt den FF kennt).
Stimmt, hier wäre besser: »Öffnen Sie doch einfach den Webbrowser Firefox …« Dann versteht man,
was gemeint ist, auch wenn das Programm dann eigentlich »Firefox – Webbrowser« heißt.
2. »Ubuntu wird mit der Rhythmbox-Musikwiedergabe ausgeliefert.
--> Ubuntu wird mit der Musikwiedergabe Rhythmbox ausgeliefert.
Analog zum 1. Beispiel wäre hier der 2.Vorschlag gut (so auch bei 3. und 7.)
4. »Um Dateien und Ordner zu durchsuchen, benutzt Ubuntu den
Nautilus-Dateimanager.«
--> Um Dateien und Ordner zu durchsuchen, benutzt Ubuntu den
Dateimanager Nautilus.
Anmerkung, die nicht direkt mit der Diskussion zu tun hat: »Dateimanager« = »Dateiverwaltung«
5. »Der Ubuntu One-Musikladen ist Teil des Ubuntu One-Dienstes.«
--> Der Ubuntu One-Musiklade ist Teil des Dienstes Ubuntu One.
In diesem Fall, wie auch bei 6., handelt es sich um einen Markennamen, also:
»Ubuntu-One«-Musikladen und »Ubuntu One«-Dienst
Ich sehe das so, daß wir entweder [Programm] [Name] schreiben müssen
(was der Regel widerspräche), oder Gefahr laufen, daß die Nutzer nicht
wissen, von was für einem Programm jeweils die Rede ist, aber ich stelle
das hiermit gerne zur Diskussion.
Zusammenfassung:
- in Programmtiteln NAME – FUNKTION (Bsp.: Banshee – Medienwiedergabe)
- in geschlossenen Texten, falls möglich, die Funktionsbezeichnung VOR den Programmnamen ziehen
(Bsp.: Ubuntu wird mit der Medienwiedergabe Banshee …)
- Firmennamen, falls möglich, ans Ende stellen (Bsp.: Installieren Sie die Flash-Erweiterung von
Adobe)
- Markennamen und Firmennamen, falls nicht anders möglich, in Anführungszeichen setzen und mit
Bindestrich trennen (Bsp.: »Ubuntu One«-Musikladen)